Leidenschaft für das was Du tust – wird oft missverstanden!

Tom Bilyeu räumt auf mit dem Mythos, dass Deine Passion / Deine Leidenschaft  etwas sein kann, dass Du verloren hast und deshalb wiederfinden kannst oder etwas was was tief in Dir verborgen ist und nur gehoben werden muss.
Im Gegenteil es ist etwas, wofür wir uns erst interessieren, worin wir dann immer besser werden – auch mit Rückschlägen umgehen lernen – und womit wir auch nicht aufhören, wenn wir erfolgreich sind, sondern erst wenn wir damit die Welt verändert haben.

Tom’s Vision lässt sich treffend auf den Beruf des Schauspielers anwenden!

 

If You Want to Find Your Passion, Watch This

Most people don’t start because they think they have to find their passion. The truth is, you have to build it. Watch this!

Publiée par Tom Bilyeu sur Jeudi 5 juillet 2018

Inspirationsliste für den Jahresstart 2018

Inspirationsliste für den Jahresstart 2018

Dank einem meiner liebsten Newsletter (aus dem Business-Bereich) habe ich heute eine Liste von Talks und Artikeln geschenkt bekommen. Damit ich an den ruhigen Tagen zwischen den Jahren etwas zum Lesen / Hören / Sehen habe…
Genau solch eine Liste haben wir hier für Dich.  😉

Hier kommt also unsere Liste an Empfehlungen für Deine ruhigen Tage!

Wir haben alle Talks, V-Blogs, Artikel und Lese-Empfehlungen zusammengetragen, von denen wir denken, dass Sie Dir gut tun und Dich inspirieren, und Du damit sanft und voller Power ins kommende Jahr segeln kannst!

Alle Empfehlungen sind thematisch sortiert.
So kannst Du direkt zu den Themen gehen, die für Dich am spannendsten sind!

Und wenn eine Empfehlung darunter ist, die Dir besonders gefällt oder Du eher eine vermisst, dann schreib das am besten direkt in die Kommentare!
Wir freuen uns auf den Austausch mit Dir, über die Gedanken und Ideen, die Dich inspirieren!

Casting!

1) Amy Hubbard, britische Casterin (u. a. Hobbit) darüber, wie sie Projekte angeht.
Ihre Offenheit ist bemerkenswert…
Und wie sehr sie Wert darauf legt, es für ALLE Seiten zu einem guten Projekt zu machen!
Amy Hubbard über ihre Arbeit!

2) Round Table vom Hollywood Reporter mit Casting Directors!

3) Das Interview mit Bärbel Bodeux im casting-magazin über ihren Casting Workshop bei der ABC.
Bärbels Interview!

Internationale Produktionen!

1) Debbie McWilliams (Casting für Skyfall) mit Tips wie sie Dein Material gerne hätte!!!! <3
Tips von Debbie McWilliams 

2) Round Table vom Hollywood Reporter mit Casting Directors!

3) Auch hier natürlich Amy Hubbard die britische Casterin. Wie oben schon gesagt: Ihre Offenheit ist bemerkenswert…
Amy Hubbard über ihre Arbeit!

4) Cate Blanchett and Ian McKellen u.a. über den Umgang mit der Sprache…

5) Simone Dietrich auf unserem Blog mit den Basics über den Umgang mit Sprache!

6) Simone Dietrich im Interview über die Arbeit mit der Sprache.

7) Mel Churcher über “acting in a foreign language”. 

Schauspieler über ihren Beruf

1) Gary Oldman and Kate Winslet

2) Cate Blanchett and Ian McKellen

3) Benedict Cumberbatch and Edward Norton

4) Bill Nighy On Acting

Mutmacher & Lessions

1) Vicky Krieps entzückendes kleines Internview mit dem Hollywood Reporter:
Vicky Krieps

 

Wir wünschen Dir eine wunderschöne Auszeit zwischen den Jahren, und ich hoffe Du findest ganz viel Zeit, Dich von unseren Empfehlungen inspirieren zu lassen.

Bis nächstes Jahr,
Anna & das Acting Booster Team

Im Training bleiben und Neues lernen

Im Training bleiben und Neues lernen

@Anna Momber-Heers

Wie Weiterbildung bezahlbar wird – der Fördermittel-Guide

Weiterbildung macht Wachstum möglich.
Weiterbildung ist wichtig.

Damit wir den Anschluss nicht verpassen.
Damit wir selber der Motor der Veränderung sein können, anstatt der Veränderung hinterher zu laufen.
Damit wir neue Lösungen für unsere Herausforderungen finden und nicht stecken bleiben im Denken und Handeln, dass vielleicht gestern noch Sinn gemacht hat.

Das ist in allen Branchen und Fachbereichen so.
Kleiner Hinweis für Schauspieler: Für euch ist es sogar noch viel wichtiger!
Denn ihr müsst oft lange Strecken überbrücken, in denen ihr euer Handwerk nicht anwenden und durch Praxis vertiefen könnt. Ihr könnt durch Weiterbildung nicht nur euer Können vertiefen – Weiterbildung gibt euch auch die Gelegenheit im Training zu bleiben.

ABER BEZAHLEN MÜSSTE MAN ES KÖNNEN!

Kann man doch 😉

Mit einer der vielfachen Möglichkeiten sich so ein Training oder eine Weiterbildung fördern zu lassen.
Und Weiterbildung wird in Deutschland vielfältig gefördert. Zur Übersicht habe ich hier alle zusammengetragen, die ich kenne (Hinweise für Förderungen, die ich vergessen habe oder noch nicht kenne werden IMMER gerne angenommen!). Mit allen Bedingungen und Anweisungen wie das sinnvolle Vorgehen zum Erhalt der Förderung ist.

Bestimmt findet sich so für jede Herausforderung der richtige Fördertopf.

Ein paar Grundregeln gelten für beinahe alle Verwalter von Fördergeldern:

1 – Die Verwalter von Fördermitteln wollen, dass die offizielle Anmeldung zur Veranstaltung erst nach der Förderungszusage erfolgt. Es macht daher Sinn, sich so früh wie möglich mit der entsprechenden Institution in Verbindung zu setzen.
2 – Immer wird erwartet, dass die Weiterbildung vom Teilnehmer erfolgreich beendet wird. Das muss auch dokumentiert werden. Eine Teilnahmebescheinigung muss abschliessend eingereicht werden.

Die Stiftung Warentest hat übrigens eine praktische Fördermittel-Finde-Funktion ins Netz gestellt. Wer also keine Lust hat sich das alles genau durchzulesen und einfach nur wissen will, was er in seinem Bundesland wie gefördert bekommt, der schaut einfach dort mal rein: Stiftung Warentest Fördermittelfinder.

Hier kommen jetzt die wichtigsten Weiterbildungsförderungen, die auch für unsere Angebote genutzt werden können:

1. Für Schauspieler und Musiker: Förderung durch die GVL
Wer Mitglied der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) ist und bereits an einer der Ausschüttungen teilgenommen hat, kann eine Förderung von 30 Prozent des Teilnehmerbeitrags für Kurse und Workshops oder eine Bezuschussung von Coaching beantragen.

Wichtig ist, dass diese Förderung eine KANN-Leistung der GVL ist und es kein Recht darauf gibt. Die Sachbearbeiter, die darüber entscheiden, müssen die Relevanz der Massnahme deutlich erkennen können.

Ausserdem gibt es bei der Gesamthöhe ebenso interne Richtlinien, wie bei der Frage, wie oft und über welchen Zeitraum jemand diese Förderung in Anspruch nehmen kann. Da diese sich auch ändern – und aufschlussreiche Informationen dazu leider nicht ins Netz gestellt werden –  macht es Sinn sich direkt bei der GVL ( www.gvl.de) über die aktuellen Richtlinien aufklären zu lassen.

+ Der Vorteil dieser Förderung ist, dass bei einer Zusage der Ablauf völlig unkompliziert ist.
+ Der Vorteil dieser Förderung ist, dass auch Coaching gezahlt werden kann.
– Der Nachteil ist, dass der Betrag vorgestreckt werden muss.

2. Für Berufstätige: Bildungsprämie
Bundesweit können alle Angestellten und Selbstständigen mit einem zu versteuernden Einkommen von maximal 25.600 Euro im Jahr (51.200 Euro im Jahr bei gemeinsam veranlagten Paaren) die Weiterbildungsprämie beantragen. Der Antragsteller darf nicht arbeitslos gemeldet oder als Student eingetragen sein.

Die Prämie wird von einer eingetragenen Beratungsstelle ausgestellt, bei der man vorab eine kostenlose Beratung genutzt hat. Die Termine dort können zu bestimmten Zeiten sehr lange im voraus ausgebucht sein – also wirklich rechtzeitig einen Termin vereinbaren! Alle Beratungsstellen und genaue Informationen finden sich hier:  www.bildungspraemie.info

Der Prämiengutschein hat einen Wert von bis zu 500 Euro und deckt maximal die Hälfte der Kurskosten ab. WICHTIG: die Gesamtkosten dürfen den Betrag von 1.000,- Euro nicht übersteigen.

+ Der Vorteil dieser Förderung ist, dass nur der eigene Anteil an der Weiterbildung gezahlt werden muss, der Förderbetrag wird direkt mit dem Anbieter der Weiterbildung verrechnet.
– Der Nachteil ist, dass nur Workshops, Trainings und Seminare gefördert werden.
– Der Nachteil ist, dass die Gesamtkosten limitiert sind.

3. Für Brandenburger, Hamburger, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfälzer, Schleswig-Hosteiner: Weiterbildungsbonus

Mit Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) kann man derzeit in den Bundesländer BrandenburgHamburgHessenNordrhein-WestfalenSchleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz  (entscheidend ist der erste Wohnsitz) ebenfalls verschieden hohe Förderungen beantragen. Offenbar plant auch Baden-Württemberg die Einführung eines solchen Angebots.

Ähnlich wie die Prämiengutscheine der Bildungsprämie haben auch diese Bildungs- oder Qualifizierungsschecks ebenfalls einen Oberwert (in Hamburg zum Beispiel 1.500,-). Allerdings decken sie sogar bis zu 100% des Bedarfes, bei entsprechender Bedürftigkeit des Antragstellers.
Da hier wirklich alle Länder anders aufgestellt sind, empfehle ich die eigene Recherche.

+ Der Vorteil dieser Förderung ist, dass nur der eigene Anteil an der Weiterbildung gezahlt werden muss, der Förderbetrag wird direkt mit dem Anbieter der Weiterbildung verrechnet.
– Der Nachteil ist, dass nur Workshops, Trainings und Seminare gefördert werden.

4. Für  Selbstständige und Unternehmer (KMU): Förderung unternehmerischen Know-hows
Das Förderprogramm richtet sich an Unternehmer (oder Selbstständige / Freiberufler), die nicht länger als zwei Jahre am Markt sind (Jungunternehmen), Unternehmen ab dem dritten Jahr nach der Gründung (Bestandsunternehmern) und Unternehmen, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden – unabhängig vom Unternehmensalter (Unternehmen in Schwierigkeiten). Die Unternehmen müssen ihren Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben und der EU-Mittelstandsdefinition für kleine und mittlere Unternehmen entsprechen.

Es werden bis zu 80% (neue Bundesländer) von bis zu 2.400,- gefördert.
Genauere Informationen finden sich hier:  BAFA

+ Der Vorteil dieser Förderung ist, dass Beratung gefördert wird.
– Der Nachteil ist, dass keine Workshops, Trainings und Seminare gefördert werden.
– Der Nachteil ist, dass der gesamte Betrag vorgestreckt werden muss.

5. Für  Steuerzahler: Steuerliche Absetzbarkeit

Fortbildungskosten, d.h. Aufwendungen, die ein Arbeitnehmer oder Unternehmer leistet, um seine Kenntnisse und Fähigkeiten im ausgeübten Beruf zu erhalten oder zu erweitern, sind als Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben voll absetzbar. Ausbildungskosten, d.h. Aufwendungen für den Erwerb von Kenntnissen, die als Grundlage für eine erstmalige Berufsausübung notwendig sind, können sogar als Sonderausgaben bis zu 4.000 Euro im Kalenderjahr abgesetzt werden.

Ich hoffe, ich konnte etwas Licht in die Welt der Weiterbildungsförderung bringen.

Viel Spaß beim lebenslangen Lernen,
Anna

(Dieser Beitrag wurde zuerst auf dem egometric Blog veröffentlicht)

X